Michelin Pilot Power 5

  • Nach 5000km schon ein neuer Hinterreifen? Entweder du bist der Ghost Rider oder der Reifen taugt nichts.


    Ich hab meinen Continental Road Attack jetzt 8000km drauf und da ist immer noch massig Restprofil vorhanden. Bestimmt so 50%.

  • Hallo Denny,

    der Road 5 der vorher drauf war hat auch über 8.000 km gehalten.

    Bei meinem Kumpel, mit dem ich oft unterwegs bin hält der Pilot Power 2CT nur 3.500 km, deshalb hat er sich jetzt auch einen Satz 5er bestellt.

    Vielleicht sollte man mal einen Conti-Roadattack 4 fahren.

    Laut Test (

    ) soll der ja echt gut sein,

    jedoch soll das Gripniveau bei Hitze etwas schlechter sein als beim Michelin.

    Grüße aus dem wilden Süden

  • Haltbarkeit ist bei einem Motorradreifen das mit Abstand unwichtigste Kriterium. Es sei denn, man fährt überwiegend geradeaus und das mit max. 80 km/h :P

  • Auf meiner Reise ans Nordkapp (insgesamt 7500km) brauchte ich einen Reifen, der das aus aushält. Hatte echt keinen Bock irgendwo da oben am Ende der Welt einen Reifen zu wechseln. (auch wenn es gegangen wäre - in Alta gibt es eine tolle Yamaha-Werkstatt)


    Ich bin mit dem Road Attack 4 extremst zufrieden. Grip vom ersten Meter an (da wird bei der Herstellung kein Trennmittel verwendet).

    Ich finde den in jeder situation voll souverän und vertrauenswürdig.

  • Hallo Denny,

    auf Grund der Reifenberatung und Deiner Aussage bin ich echt am überlegen, ob ich den auch mal aufziehen soll.

    Was mir beim Michelin etwas fehlt ist die “Stützkante“, der zieht sich zur Flanke sehr weit hin rund,

    sprich ich bekomme den nicht auf Anschlag gefahren. Vielleicht bin ich auch zu lahm. Wie sieht das beim Conti aus?

    Grüße

  • Auf meiner Reise ans Nordkapp (insgesamt 7500km) brauchte ich einen Reifen, der das aus aushält. Hatte echt keinen Bock irgendwo da oben am Ende der Welt einen Reifen zu wechseln. (auch wenn es gegangen wäre - in Alta gibt es eine tolle Yamaha-Werkstatt)

    Hallo Denny,

    war das nicht die Werkstatt, die Deine Lichtmaschine repariert hat?

    Gruß

  • Huhu,


    beim Conti RA4 ist eine unprofilierte Kante am Rand, die den Grip in starker Schräglage im Vergleich zur Profil-Lauffläche nochmals erhöht. Da kriegst du easy die Fußraste auf den Boden, ohne dass da reifenmäßig irgendwas passieren kann.

    Und als kleiner Bonus sieht der Conti auch noch viel geiler aus als der Michelin. 😅


    Genau die Werkstatt in Alta heißt CSP Engro AS. Da gibts auf google Maps Bilder von. Das ist schon echt eine Yamaha-Nobel-Boutique^^

  • Hallo Denny,

    chic, aber die verkaufen doch mit Sicherheit mehr Schnee-Mobile als Motorräder. Oder?

    Nochmal auf den Reifen zurück zu kommen, der Grip ist bei dem Road 5 super,

    aber wenn die Rasten aufsetzen, habe ich immer noch 5mm bis zur Flanke.

    Bei meinen “Mitfahrern“ sind die Reifen (Battlax S22 , Pilot Power 1und Sportec M7RR) da schön flächig auf die Kante gefahren.

    Der Michelin ist im Vergleich zur Flanke hin eher “Rund“.

    Selbst auf der Rennstrecke ist es schwierig das “Seitenprofil zu nutzen.

    Vielleicht braucht´s da aber auch nur ´ne Panigale V4 oder so.

    Grüße aus den gerade sonnigen Süden

  • Haha, ja die verkaufen wohl eher Schneemobile und Außenborder für Boote. Aber Motorräder haben die da auch.

    Eigentlich alles bis auf Musikinstrumente.^^


    Also ich kann von mir sagen, dass ich es kopfmäßig bisher irgendwie nicht gebacken kriege den Reifen voll bis zur Kante zu nutzen. Ich sag mir dann immer: Ich bin ja kein Rennfahrer.

    Und auf der Straße ist das ohnehin immer so eine Sache. In voller Schräglage kann man halt nichts mehr machen, wenn mal irgendwas sein sollte (Katze oder Reh rennt einem ins Bike etc.)

    Auf der Rennstrecke ist das eine andere Geschichte. Hast du da regelmäßig die Fußraste auf dem Boden?

  • Hallo Denny,

    ich war mit der FZ erst einmal auf dem Hockenheimring und da haben beide Seiten geschrappt.

    Sobald sich die Möglichkeit ergibt will ich das aber wiederholen.

    Da ich jetzt mit der Maschine mehr Erfahrung habe werde ich wohl wieder etwas mehr hanging-off fahren (wenn es die Knochen mitmachen).

    Außerdem werde ich für den Ring die Federvorspannung erhöhen, dann ist auch insgesamt etwas mehr “Luft“ drin.

    Ich bin ja früher fast nur Supersportler gefahren, da war das eine andere Nummer. Die Fazer habe ich mir für´s Alter zugelegt.

    Es gibt ja zur Zeit keinen Sporttourer mit einer vernünftigen Halbschale mit knapp über 200 kg.

    Sollte mir das Fahrwerk nicht mehr gut genug sein kann ich immer noch das Federbein und die Gabel tauschen bzw. überarbeiten lassen.

    Ich kann mir als “Heim- bzw Ringrundendreher“ zur Zeit nichts besseres vorstellen als meine Fazer, oder fällt Dir da etwas ein?

    Grüße aus dem wilden Süden

  • Hallo,


    Eventuell könnte eine 2025 erscheinende Honda CBF 1000 auf Basis der aktuellen 1000er Hornet noch in die Richtung gehen, die ich mir für ein gelungenes Motorrad vorstelle.

    Alles andere am Markt ist dann entweder zu sportlich (Aprilia Tuono V4) oder zu tourig/schwer (Kawasaki Ninja 1000SX, Moto Guzzi V100 Mandello), obwohl ich die alle 3 optisch ziemlich geil finde.

  • Hallo Denny,

    gebe ich Dir im Großen und Ganzen recht, wobei die Aprilia sicher keine schlechte Wahl wäre.

    Aber mal ehrlich, wer braucht 175 PS auf der Straße.

    Die meisten sind doch mit 100 schon fast überfordert und mir reichen die 106 der Fazer voll und ganz.

    Ein modernes Motorrad im Rahmen der StVO zu bewegen ist doch fast langweilig.

    Das war zu Zeiten einer RD 350 noch ganz anders, da war noch „Bewegung im Fahrwerk“.

    In diesem Sinne Grüße aus den morgendlichen Süden

  • Hallo zusammen,


    ich hab meiner Fazer vor einigen Jahren ein Mid-Life-Update verpasst: vorne progressive Federn, hinten andere Umlenkung und 3cm höher und ein neues Federbein (Einstellbare Zug-/Druckstufe u Vorspannung).

    Ich finde, dass sie switdem Unebenheiten auf der Straße viel besser "wegschluckt" und handlicher geworden ist. Ob die Schräglagenfreiheit daurch wirklich größer geworden ist, weiß ich nicht, aber Rastenkratzen in Kurven ist eigentlich kein Problem. Die Pins an den Fußrasten siind btw die am häufigsten geweschselten Teile an meinem Moped :-) Und der Road5 gibt einem ein sicheres Gefühl, der Road6 scheint mir eine Spur weniger grifig, vor allem wenns warm ist, aber das mag täuschen. Beide halten bei mir 10.000km, der Hinterreifen würde meist noch etwas länger können.

    Ganz grundsätzlich: Wegen ungenutzem Profil am Rand.... ("Angststreifen" - was für eine blöde Bezeichnung!)... würd ich mir keine Gedanken machen und mich davon nicht beeinflussen lassen.


    Viele Grüße

    Michael

  • Nachbrenner:

    Hab grad geschaut und meine Reifen (Road5) sind bis an die Kante genutzt.... Kommt wohl auf die Strecken an, die man fährt (kleine kurvige Straßen statt Bundes- Schnellstraßen...)

    Rennstrecke war ich noch nicht (außer auf dem Nürburgring im Korso beim Anlassen), da zieht es mich auch irgendwie nicht hin.

  • Sollte mir das Fahrwerk nicht mehr gut genug sein kann ich immer noch das Federbein und die Gabel tauschen bzw. überarbeiten lassen.

    Hallo Michael,

    sicher hat die Höherlegung hinten Einfluss auf die Schräglagenfreiheit, wäre auch seltsam wenn nicht.

    Serienmäßig kommt die FZ irgendwann schon an Ihre Grenzen, da helfen die von Dir durchgeführten Maßnahmen auf jeden Fall.

    Nochmal zum Thema Reifen, was fährst Du hinten für einen Luftdruck?

    Gruß

  • v2,5, h2,9, ganz Standard. Wenns weniger wird finde ich, "schwimmt" die Kiste. Aber da ich zu selten Luftdruck messe (und eigentlich immer nachfüllen muss) wird es real (bei kalten Reifen) irgenwo zwischen 2,2-2,5 vorne und 2,5-2,9 hinten liegen. Wenn der Luftdruck korrigert ist, fährt sie sich federleicht und vermittelt mir Vertrauen bis zum Abwinken.